Auf einen Kaffee

Archive for the ‘2. Dienstag’ Category

Tobias Menzer ist Mittelstandslotse der Stadt Heidelberg. Eine (nicht von der Stadt bezahlte) EIn-Mann-Einrichtung, die speziell Klein- und Kleinstfirmen aus der Kreativregion unterstützen soll, bei Bankgesprächen hilfreich an der Seite steht, sich in Sachen Fördergelder und Kooperationen auskennt und Schieflagen ausbügeln, bzw. im Vorfeld ausgleichen kann.

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Ich hatte es vor der zweiten Sendung thematisiert, nicht zuletzt wegen der Diskussion darüber in der 1. Sendung: Das Web und der Iran, speziell Social Media (facebook, twitter, bloss etc.) und ihre Sprengkraft auf die Politik. Was übrigens nicht nur für den Iran gilt, sondern auch für Deutschland: Hier hat sich im Zuge der Gesetzgebung (Zensursula, Wiefelspütz & Co) und angesichts der völligen Unkenntniss des Netzes seitens der „Eliten“ eine neue Protestpartei etabliert – die Piratenpartei. Sie könnte bald die Power der Grünen erreichen, zurück zum Iran und guter Hintergrundlektüre:

Iran, citizen media and media attention

It’s been an interesting few days for people who study social media. As the protests over election results have continued in Iran, and Iranian authorities have prevented most mainstream journalists from reporting on events, there’s been a great deal of focus on social media tools, which have become very important for sharing events on the ground in Iran with audiences around the world. I, like many of my friends at the Berkman Center and Global Voices, have spent much of the past two days on the phone with reporters, fielding questions about:

– Whether social media is enabling, causing or otherwise driving the protests in Iran
– How Iranian users are managing to access the internet despite widespread filtering
– The ethics (and practice) of distributed denial of service attacks as a form of information warfare
– Whether such online activities are unprecedented

Weiterhin: Das Twitter-Interview mit einem Iraner („i’m 19, student (computer/software), male, no political backgrounds.“), auf N-tv in deutscher Fassung!

twitter

Und – wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Eine nüchterne, ernüchternde detaillierte Analyse der Twitter-Rolle vor und nach den Wahlen im Iran, die zu einem ganz anderen Ergebnis kommt, nämlich  einer“America´s Iranian Twiter Revolution„, bekomme ich, welche Ironie, gerade von Ulrike Reinhard via Twitter rein … Sie relativiert das Rauschen versus professionelle Recherche.

Seien Sie dabei, wie Rudi und Partner (Die Geschichtensammler vom zwinger3
von und mit Dominik Knapp und Cédric Pintarelli) live im Netz und in der Kaffeerösterei Florian Steiner in Heidelberg eine Geschichte einsammeln. Aus vielen Stimmen, Vorschlägen, Ideen und Zwischenrufen mixt Rudi per downscripting eine Geschichte. Schliesslich ist er Geschichtensammlung, zusammen mit seinem Partner: Rudi (Dominik Knapp) und Partner.

Nicht immer logisch und linear, aber das ist das Leben auch nicht, oder? Ausserdem erfahren Sie, wie man einen Stein ins Wasser wirft (und Wellen schlägt), Neues aus der Neurobiologie, wie die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts aussieht und warum es in Ladenburg immer regnet. Oder?

Modedesign, Bademodendesign, charismatisch und verspielt – die Chefin des aufstrebenden Modelabels aus der Region verkörpert ihr Produkt perfekt! EVAW/wave, so ihr Label, „es geht in erster Linie darum, mit viel Liebe zum Detail Mode zu entwerfen, die Spaß macht und Freude bereitet. Lieblingsteile, die man am liebsten jeden Tag zu seinem Outfit kombinieren würde. Bikinis und Kleidchen, Tops und Hosen, Jacken und Röcke, die frei nach persönlichem Gusto kombiniert werden können. Der Bikini passt zum Abendkleid, der Overall zum Rock, die Tasche zum Badeanzug. Für jede Minute des Tages gibt es eine passende Kombination von EVAW/wave.“ So beschreibt Modeopfer 110, der Blog für Mode +  die Heidelbergerin. Have a look!

Mal ganz unter uns: ER kommt aus dem Pfaffengrund, gehörte zu einer berüchtigten Jugendgang, Kinder der siebziger, achtziger Jahren, deren Mitglieder auf höchst unterschiedliche Weise musikalisch Karriere gemacht haben, absolute Oberliga D, aber das würde zu weit führen.

Danach kam die steinige Karriereleiter vom Kindernusiker, AWO-Vertreter, Confrencier, onemanshow, 4-Kanal-TEAC-Künstler, deutscher Export für japanische Vergnügungsparks, begehrter Jammer und Strummer an der Mandoline und eGitarre, immer neue Rhythus- Effekt- und Tonbandgeräte, Loops, später Atari, MIDI und Sampler, unverwechselbarer Soundtüftler since ever … Pit Baumgartner hat Musikgeschichte geschrieben.

Genauer gesagt: gesampelt! Der Durchbruch nach den dunklen Jahren im Keller kam mit DePhazz, den beiden Sängern, zahlreichen Touren, erfolgreichen CDs, eigenem Label mit europäischen Künstlern, gern gespielt im TV und in der Werbung, weite Reisen und zahlreiche Remixes, auch für Kollegen, Ladenburger, Europäer: Pit Baumgarter, Applaus!

Und als Überleitung zu unserem nächsten Gast, ein Interview mit Peter Spuhler, das wir 2008 führten, als Teil der Veranstaltungsreihe 150plus15, zur 150 Jahrfeier der H+G Bank, das sich mit der (kulturellen) Selbstwahrnehmung der Heidelberger auf einer imaginären Skala von eins bis zehn befasst.


Der Heidelberger Arzt und Lichtbiologe Alexander Wunsch zählt bundesweit zu den profiliertesten Vertretern seiner Fakultät. Bereits während seines Medizinstudiums in Heidelberg entwickelte er bis heute in Sachen Qualität und Genauigkeit unübertroffene Medizingeräte (Brainman, Mindman et.al.).

Später entwarf chinesische Kleinlaser und biologische Impulsgeber, entwickelte Wasserreiniger und produziert die weltbesten Klangliegen, Alexander Wunsch lehrt und publiziert, er gibt weltweit Seminare und hält Vorträge, die das weite Spektrum zwischen natürliichem Sonnenlicht und unserer zunehmend toxisch getakteten künstichen Beleuchtung abdecken.

Sein jüngstes Engagement: die quecksilberhaltigen Strahler (Energiesparlampen) versus Breitbandspektrum der Glühbirnen – ein lichtbiologischer Schildbürgerstreich erster Ordnung, wie der Heidelberger Wissenschaftler Alexander Wunsch meint.

Weiterführende Links:

Einführung in die Heliotherapie, youtube-Video

Heliotherapie auf scribd zum nachlesen

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IMG_4006.JPG - iran.com
Image by otzberg via Flickr

Geschafft! Gestern ging die zweite Sendung über die Bühne und von da aus ins www. Diesmal ohne technische Probleme, dafür mit Liveblogs von Helge Thomas und Thorsten Zoerner kompetent flankiert, mit immerhin 30 Zuschauern im Web und vor Ort wie immer gute Laune.

Wir haben das Projekt in der letzten Woche locker laufen lassen (was PR und Kommunikation angeht), keine Werbung, dafür voll auf soziale Dynamik, Mund- und Twitterpropaganda gesetzt. Und die funktioniert.

Einige offene Fragen aus der ersten Sendung wurden in der Woche danach (Wahlen im Iran) von der Wirklichkeit beantwortet, wo derzeit die Power sozialer Netze eindrucksvoll demonstriert wird. Nähere Angaben dazu auf unserer Webseite.

Und auch das Thema unserer Gespräche, Kreativität & Innovation in der Metropolregion, wurde aktuell von einer ebenso neuen, wie überflüssigen Studie (sorry, aber bei der miesen Relation von Geld zu Output muss das sein) einmal mehr unterstrichen. Auch darüber in der nächsten Sendung mehr.

Die Videos der zweiten Sendung werden in den nächsten Tagen hier eingestellt , wir danken wie immer unseren Gästen für Ihr Erscheinen, unseren Freunden und Unterstützern für ihr Engagement – und wir sind gespannt, wer beim nächsten Mal dabei ist und bis dahin: stay tuned! Bleiben Sie uns gewogen …

Ach ja – wir werden immer gefragt, was wir da eigentlich treiben und warum?  Karlo Schwöbel, unser Geek im Hintergrund und verlässlicher Problemlöser webtechnischer Fragen, fand in diesem Clip eine passende Antwort: Die Kunst, einen Steins ins Rollen zu bringen …

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