Auf einen Kaffee

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Steffen Büffel, bekannter Medienberater, im Skype-Interview mit Lutz Berger über Gegenwart und Zukunft traditioneller Medien – eine Einstimmung auf die sechste und letzte Staffel von „Auf einen Kaffee“, diesmal mit dem Schwerpunkt Medien. Also: Wie sieht sie aus, die Zukunft der Zeitung und die Zeitung der Zukunft?

balla4. Sendung, statistischer Zwischenruf:
1.355 Abrufe unserer Videomitschnitte,
Stand heute morgen!

Danke!

Ich hatte es vor der zweiten Sendung thematisiert, nicht zuletzt wegen der Diskussion darüber in der 1. Sendung: Das Web und der Iran, speziell Social Media (facebook, twitter, bloss etc.) und ihre Sprengkraft auf die Politik. Was übrigens nicht nur für den Iran gilt, sondern auch für Deutschland: Hier hat sich im Zuge der Gesetzgebung (Zensursula, Wiefelspütz & Co) und angesichts der völligen Unkenntniss des Netzes seitens der „Eliten“ eine neue Protestpartei etabliert – die Piratenpartei. Sie könnte bald die Power der Grünen erreichen, zurück zum Iran und guter Hintergrundlektüre:

Iran, citizen media and media attention

It’s been an interesting few days for people who study social media. As the protests over election results have continued in Iran, and Iranian authorities have prevented most mainstream journalists from reporting on events, there’s been a great deal of focus on social media tools, which have become very important for sharing events on the ground in Iran with audiences around the world. I, like many of my friends at the Berkman Center and Global Voices, have spent much of the past two days on the phone with reporters, fielding questions about:

– Whether social media is enabling, causing or otherwise driving the protests in Iran
– How Iranian users are managing to access the internet despite widespread filtering
– The ethics (and practice) of distributed denial of service attacks as a form of information warfare
– Whether such online activities are unprecedented

Weiterhin: Das Twitter-Interview mit einem Iraner („i’m 19, student (computer/software), male, no political backgrounds.“), auf N-tv in deutscher Fassung!

twitter

Und – wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Eine nüchterne, ernüchternde detaillierte Analyse der Twitter-Rolle vor und nach den Wahlen im Iran, die zu einem ganz anderen Ergebnis kommt, nämlich  einer“America´s Iranian Twiter Revolution„, bekomme ich, welche Ironie, gerade von Ulrike Reinhard via Twitter rein … Sie relativiert das Rauschen versus professionelle Recherche.

Zum zehnten Mal schlägt das Teddybär-Krankenhaus sein Behandlungs-Zelt auf dem Universitätsplatz in Heidelberg auf: Vom 23. bis 25. Juni 2009 können Kinder ihre kranken Stofftiere und Puppen von Heidelberger Medizinstudenten behandeln lassen. Die Sprechstunden sind Dienstag, 23. Juni, von 9 bis 13 Uhr, Mittwoch, 24. Juni von 9 bis 16 Uhr und Donnerstag, 25. Juni von 9 bis 13 Uhr. Ziel des Projekts ist es, Kindern auf spielerische Weise die Angst vor einem Arztbesuch oder einem Krankenhausaufenthalt zu nehmen.

Teddy-Krankenhaus mit Behandlungszimmer, Operationssaal, Apotheke und Krankenwagen

Die Organisatoren der Veranstaltung, Medizinstudenten der Universität Heidelberg, ehrenamtlich tätig in der bvmd-Austausch-Gruppe (Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland) und der European Medical Students’ Association (EMSA), haben Kindergartengruppen aus Heidelberg und Umgebung eingeladen. Auch unabhängig von einer Kindergartengruppe können Eltern mit ihren Kindern das Teddybär-Krankenhaus besuchen … weiterlesen >>

Stimmt, sagen Sie vielleicht, wir haben das schon immer geahnt. Aber jetzt ist es raus: An der Finanzkrise sind die Machos schuld. Schreibt das Schweizer Fernsehen – und wenn einer Ahnung von diesem Thema hat, dann doch die Eidgenossen, die den Mantes des Bankgeheimnis traditionell sanft um die Schulter von …  aber lassen wir das – hier der Originaltext:

Das Macho-Getue der Männer ist eine der wichtigsten Ursachen der Finanzkrise. Dies behauptet zumindest eine Professorin der Universität Nijmegen in den Niederlanden. Untermauern kann sie ihre These mit einem Experiment mit der Fernsehsendung «Deal or No Deal».

Übertriebener Optimismus, extreme Risikobereitschaft, Habsucht und Vertrauensmissbrauch: Diese Charakterzüge, die vor allem bei Männern vorkommen, sind der Ursprung der Wirtschaftskrise.

So sieht es zumindest Esther-Mirjam Sent, Professorin für Ökonomische Theorie und Ökonomische Politik in Nijmegen, wie die Online-Ausgabe der Zeitung «De Telegraaf» berichtet. Sent machte ein Experiment mit den Resultaten von 120 Kandidaten, die bei der niederländischen Ausgabe von «Deal or No Deal» mitmachten.

Ökonomie spricht für Frauen

«Dabei kam heraus, dass Männer viel öfters zu viel Risiko nehmen und dabei scheitern. Frauen haben bei der Sendung im Durchschnitt dann auch entsprechend zweimal so viel Geld mit nach Hause genommen.» Zwar sei das Experiment nur ein Beispiel, doch symptomatisch für den Verhaltensunterschied zwischen Männer und Frauen.

Die Lösung der Finanzkrise liegt laut Sent denn auch in den Händen der Frauen: «Es ist bewiesen, dass Frauen unter Stress viel besser Risiken einschätzen können.» Darum sei es nicht aus emanzipatorischen, sondern ökonomischen Gründen nötig, dass Frauen zu 50 Prozent in den Führungsgremien vertreten sind. Nur so könnten sie auch eine echte Kulturveränderung bewirken.

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