Auf einen Kaffee

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Noch 15 Minuten. Die Technik steht….

Noch 7 Minuten. Die Gäste sind da…

Countdown und wir haben schon 10 Zuschauer. Herzlich willkommen! Die Moderatoren Holger Erdrich und Frank Zumbruch startet die Session.

Erster Gast: Alexander Wunsch (Lichtbiologe)

Alexander Wunsch: „Es begann mit der Idee, für mich selbst Trance artige Zustände zu erzeugen. Wenn man denkt, dass Heilung im Bewusstsein statt findet, dann geht’s nicht ohne dasselbe. Die Möglichkeiten der Trance sind heute da.“

„Es geht darum, Therapie an veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen anzupassen.“

Zu viel Licht in der Nacht. Verschwinden Glühlampen aus der Welt?

A.Wunsch „Das Kondom für Glübirnen ist erfunden.“

Was ist gutes Licht?

A.Wunsch: „Die Sonne ist das beste Vorbild!“

A.Wunsch: „Nächtliche Beleuchtung fördert Krebserkrankungen!“ – „24/7 Lebensweise hat seinen Reiz, aber nur bis zu einer bestimmten Grenze. Langfristig tut uns das nicht gut!“

Unser Gastgeber Florian Steiner kredenzt Rot- und Weiswein. Ja, wir wissen, dass die Sendung „Auf einen Kaffee“ heisst. Aber wenn ein ehemaliger IBM-Manager Wein anbaut, dann passt das durchaus zur Kreativregion, oder? Wir trinken also nur aus Verbundenheit zum Thema…

Zweiter Gast: Überleitung zu Pit Baumgartner, Produzent und Künstler mit DePhazz

Pit: „Ich sitze hinter der Energiesparlampe im Studio und mache Töne. Ansonsten bin ich im ‚dunklen‘ Osten auf Club-Tournee“

„Ich habe ein neues Wort gelernt: Tipping-Point! Wenn man ein Kategorie ewig durchgenudelt hat, ist es auch mal gut. Im Augenblick schwanke ich zwischen Hinschmeißen und was ganz Neues machen…“

„Wir mussten bei DePhazz mit jeder Platte einen neuen Trend erfinden. Das ist schon ein enormer Druck“

Ist es nicht cooler eine Band in Berlin zu gründen als in der Provinz Heidelberg?

Pit: „Im Zeitalter der Kommunikationsmedien ist es nicht mehr so wichtig, wo man ist! Wir sitzen hier und die Welt schaut zu!“

Einspieler: Dr. Hepp vom Kurpfälzischen Museum!

Einspieler: Peter Spuhler, Intendant des Heidelberger Theaters

Dritter Gast: Tobias Menzer, Mittelstandslotse. Ein begrenztes Projekt der Stadt im Rahmen der „Krise“. Er hofft, den Job 2010 nicht mehr zu haben“

Die Hilfestellung ist für den Mittelstand kostenlos. Wer bezahlt das?

„Budget vom Gemeinderat für die ‚Krise‘. Darüber werde auch ich finanziert! Ich mache keine Beratung. Ich stelle Kontakte zu Experten her“

Tobias ist zu erreichen unter tobias.menzer@heidelberg.de, Tel: 06221-5830004

Vierter Gast: Lina Heckmann, Modesesignerin mit eigenem Label

Lina: „Es ist eine große Gefahr, zu sehr Mainstream zu sein! Wir versuchen uns immer ien bisschen abzuheben!“

Wie bist du zu deinem Beruf gekommen? Lina: „Bin da so rein gerutscht!“

Was hat die Aussage: Ich kann das nicht mit Kreativität zu tun? Lina: „Es ist wichtig, zu wissen, was man nicht kann!“

Wie wird man mit kleinem Budget bekannt? Lina: „Die Männer machen das via Anzeigen! Ansonsten haben wir schon viel versucht. Auch via Web. Allein es fehlt die Zeit, kreative Ansätze umzusetzen!“

Fünfter Gast: Martin, Neurobiologe

„Menschen lösen Probleme auch ohne sogenannte Techniken“

Break: Kreative Stand-Up-Comedy mit Schauspielern vom Heidelberger Theater

Sechster Gast (gleich zwei): Die Schauspieler Dominik Knapp und Cédric Pintarelli im Interview. „Eine Geschichte zu erfinden ist nicht einfach! Da geht es um Teamwork, wie eben hier live erlebt!“

Zumby: „Für Künstler ist das Netz eine Riesenchance, schneller Menschen zu erreichen!“ Darauf Pit: „Der persönliche Kontakt wie hier im Cafè ist aber auch sehr wichtig!“

Twitter ist down (angekündigte Wartung ausgerechnet heute). Einfach unter www.scribblelive.com weiter chatten! Und trotz Twitter-Ausfall immer noch fast 30 Zuschauer an den „Geräten zuhause“ 😉

Siebter Gast: Dr. Helmut Schlicksupp, im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Kreativität (ja, die gibt es!!!)

Zumby erzählt: Darf bei Kreativität gelacht werden? Unvergessen der Vorschlag im Rahmen einer Präsentation von Roland Ackermann und Lutz Berger. Thema Stadtmarketing Wiesloch. Die Idee der Beiden: „Wiesloch: Einfach irre!“. Sie flogen sofort aus dem Pitch (Hintergrund: In Wiesloch ist das Psychiatrische Landeskrankenhaus).

Spannend! Holger hat nie mehr als eine Stunde Stress zuhause, weil beide (er und seine Frau) sich humorvoll auf die Schippe nehmen. Das Problem ist zwar nicht gelöst, aber es wird gelacht…

Dr. Helmut Schlicksupp: „Es ist eher selten, dass man kreative Lösungen in Phasen von Traurigkeit findet“ und „Ideen kommen sehr oft aus der gesammelten (Lebens-) Erfahrung der am Prozess Beteiligten“. Weiter sagt er „Kreative Prozesse finden im Verborgenen (wir sagen intuitiv dazu) statt“

Zumby: Kreative Prozesse passieren im Netzwerk according to Prof. Kruse. Da muss man sich natürlich von einer gewissen Eitelkeit lösen! Bei einer guten Idee ist es egal, wer sie hatte…

Pit: „Ich glaube auch, das Humor ein Grund für Kreativität ist, aber sicher nicht der Einzige!“ Dr. Schlicksupp „Es geht eher darum, wie Humor zum Verstärker werden kann!“

Helge: „Ist es nicht so, dass dei Mächtigen immer versuchen, uns in Angst zu versetzen (Terror, Seuchen, Unfälle…) und so verhindern, dass wir lachen und kreativ sind“

Zumby schließt mit einem Zitat von Paolo Coelho: „Das Schiff ist sicherer im Hafen. Aber dafür werden Schiffe nicht gebaut“

Das war’s! Danke an alle Gäste vor Ort und Zuschauer im Web, danke an Zumby und Holger für die Moderation, danke an Lutz für die Technik, danke an Florian für den „Kaffee“ (der oft aussah wie Wein). Ein genialer Abend geht zu Ende…


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