Auf einen Kaffee

Posts Tagged ‘Ulrike Reinhard

Ich hatte es vor der zweiten Sendung thematisiert, nicht zuletzt wegen der Diskussion darüber in der 1. Sendung: Das Web und der Iran, speziell Social Media (facebook, twitter, bloss etc.) und ihre Sprengkraft auf die Politik. Was übrigens nicht nur für den Iran gilt, sondern auch für Deutschland: Hier hat sich im Zuge der Gesetzgebung (Zensursula, Wiefelspütz & Co) und angesichts der völligen Unkenntniss des Netzes seitens der „Eliten“ eine neue Protestpartei etabliert – die Piratenpartei. Sie könnte bald die Power der Grünen erreichen, zurück zum Iran und guter Hintergrundlektüre:

Iran, citizen media and media attention

It’s been an interesting few days for people who study social media. As the protests over election results have continued in Iran, and Iranian authorities have prevented most mainstream journalists from reporting on events, there’s been a great deal of focus on social media tools, which have become very important for sharing events on the ground in Iran with audiences around the world. I, like many of my friends at the Berkman Center and Global Voices, have spent much of the past two days on the phone with reporters, fielding questions about:

– Whether social media is enabling, causing or otherwise driving the protests in Iran
– How Iranian users are managing to access the internet despite widespread filtering
– The ethics (and practice) of distributed denial of service attacks as a form of information warfare
– Whether such online activities are unprecedented

Weiterhin: Das Twitter-Interview mit einem Iraner („i’m 19, student (computer/software), male, no political backgrounds.“), auf N-tv in deutscher Fassung!

twitter

Und – wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Eine nüchterne, ernüchternde detaillierte Analyse der Twitter-Rolle vor und nach den Wahlen im Iran, die zu einem ganz anderen Ergebnis kommt, nämlich  einer“America´s Iranian Twiter Revolution„, bekomme ich, welche Ironie, gerade von Ulrike Reinhard via Twitter rein … Sie relativiert das Rauschen versus professionelle Recherche.

Tim Reinhard war in diesem Jahr auf einer ganz speziellen (Bildungs)reise – in Benin, einem kleinen Land in Afrika. Nicht nur, um seine Vorfahren väterlicherseits zum ersten Mal zu treffen, sondern auch um zusammen mit seiner Mutter, der Heidelberger Verlegerin und Web 1, Web 2 und 3 Expertin Ulrike Reinhard und dem Kassler Kreativen und Trainer Alexander Rausch das Bildungssystem kennen zu lernen, zu vernetzen und Impulse auszutauschen, hier die Webseite des Projektes >>

Das Gespräch mit Tim begann in Afrika, wanderte über das hiesige Schulsystem und mündete zu den digital natives, was in Folge eine heftige Diskussion auslöste, die den Abend über anhielt. Warüber wir überhaupt nicht sprachen: Tim ist, neben seinem Job als Gymnasiast, ein bereits ziemlich professioneller und weit herumgekommener Sportler, maybe next time, wie auch immer: Danke Tim!


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